Rüsthäuser bis 1990

Zeughaus in der Villenstraße um 1892

Die Feuerwehr war anfänglich in der Fabrikstraße (Haus Schedina) untergebracht. Ein Steigerturm befand sich in Hörbing, am jetzigen Areal der Neuen Heimat. Da das vorhandene Gerätehaus nur teilweise zweckmäßig war, ging man entsprechend der wirtschaftlichen Lage des Marktes daran, sich um ein Rüsthaus zu bemühen. 1878 stellte der damalige Hauptmann Josef PFLEGER den Antrag zur Erbauung eines Löschgerätehauses in der Villenstraße (heutiges Polytechnikum), das 1879 bezogen werden konnte und bis 1954, also 75 Jahre, der Feuerwehr als Rüsthaus diente. 1884 wurde ein Steigerturm hinter dem Rüsthaus für Leiter- und Steigerübungen errichtet. Zusätzlich diente der Turm auch zur Schlauchtrocknung. Im Jahre 1926 wurde ein Zubau zum Rüsthaus durchgeführt, um eine Unterkunft für die angeschlossene Rettungsabteilung zu schaffen. Aus dieser Rettungsabteilung entstand das heutige Rote Kreuz, das viele Jahre in diesen Räumlichkeiten sein Zuhause hatte.

Grundsteinlegung in der Rathausgasse 1954

Schon 1929 dachte man an eine Umsiedelung der Feuerwehr, denn es waren immer wieder die geschlossenen Schranken der Eisenbahn, die so manche Ausfahrt behinderten. 1954 wurde ein neues Rüsthaus in der Rathausgasse errichtet. Auch hier wurde im Laufe der Zeit der Platz zu eng und so kam es in den Jahren 1974 und 1977 zu Erweiterungen der Garagen und zu einem weiteren Zubau. Durch das ständige Wachsen der Feuerwehr und nicht zuletzt durch den Umbau des Hauptplatzes in eine verkehrsberuhigte Zone wurde 1987 der Neubau eines Feuerwehreinsatzzentrums (FEZ) außerhalb des Stadtkernes beschlossen. Mit einem Architektenwettbewerb wurde dieser Beschluss realisiert und so erfolgte im August 1989 der Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus. 1991 wurde das neue Feuerwehreinsatzzentrum nach einem halbjährigen Probebetrieb feierlich eröffnet.

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